NEXUS - Funktionen und Kompatibilität

NEXUS: Kreuzungen effizient entwerfen

Da alle Designkomponenten von NEXUS miteinander verknüpft sind, können die Auswirkungen jeder noch so kleinen Änderung auf den gesamten Kreuzungsentwurf unmittelbar analysiert und überwacht werden. Das Ergebnis: Der Entwicklungsprozess für die Geometrie und Oberflächenentwässerung des Kreuzungsentwurfs wird extrem beschleunigt.

Kreuzungsentwurf
  • Dynamisches Erstellen von Kreuzungen anhand von Fahrstreifenkonfigurationen und/oder Bedingungen für die Leistungsfähigkeit und/oder Vorlagen für Streckenabschnitte und/oder Entwurfsvorlagen für Kreuzungen.
  • Erstellen von Kreuzungsentwürfen mit schematischen Fahrbahnmarkierungen und Kanten, Fahrtrichtungspfeilen, Kontrollradien, Eckausrundungsgeometrien und Umrandungen von Verkehrsinseln.
  • Definieren der Achse hinsichtlich Kreuzungs- und Straßenspuren.
  • Hinzufügen von Streckenabschnitten anhand von vordefinierten bzw. benutzerdefinierten Vorlagen.
  • Hinzufügen von Kreuzungen anhand von vordefinierten Vorlagen.
  • Bestimmen der Breite der Umrandung von Mittel- und Trenninseln.
  • Definieren der Parameter für die Stauraumlänge in Nebenfahrspuren.
  • Bestimmen der Parameter für Länge, Breite und Startposition der Stopplinie.
  • Einstellen der Parameter für die Länge, Breite und Startposition von Fußgängerquerungen.
  • Speichern, Aktualisieren, Abrufen und Anzeigen verschiedener Kreuzungsiterationen mit dem Design Manager.
Konzeption der Kreuzungsgeometrie
  • Definieren des Neigungsverhältnisses für Einbuchtungen und der Neigungsart in Nebenfahrspuren (Neigung der Geradeausspur, symmetrische/asymmetrische S-Kurve, teilweise Neigung der Tangente).
  • Einfügen von Fußgängerquerungen mit möglicher Definition der Startposition und Drehung.
  • Zeichnen von Verkehrs- und Dreiecksinseln und Mittelstreifen auf bestimmten Ebenen mit unterschiedlichen Farbcodes.
  • Hinzufügen von Radwegen mit dem Radweg-Symbol für die schematische Fahrbahnmarkierung.
  • Angleichen von Stopplinien zweier nebeneinanderliegender Fahrstreifen.
  • Einfügen von Entwässerungsrinnen anhand eines konstanten Kanten-Offsets.
  • Definieren der Umrandung von Dreiecksinseln einschließlich der Breite der Tangentialfahrbahn und des Offsets der Zu-/Ausfahrt.
  • Auswahl zwischen drei Eckausrundungen: ein-, zwei- oder dreiteilige Kreisbögen (mögliches Hinzufügen von Neigungen an der Ein-/Ausfahrt).
  • Konfigurieren des Kontrollradius mit Auswirkung auf die Länge der Mittelstreifenöffnung.
Entwurf der Fahrzeugspur und -bewegung
  • Verwenden der Hüllkurvenmethode (Patent angemeldet) für die Erstellung der Kreuzungsgeometrie.
  • Definieren komplexer Eckausrundungen anhand von Bemessungsfahrzeugbewegungen.
  • Erstellen von Fahrwegen für das Links-/Rechtsabbiegen zum Bestimmen des Mittelstreifenendes, der Anordnung der Stopplinie und der Eckausrundung gemäß den Anforderungen der Schleppkurven.
  • Erstellen von Bewegungen für mehrere Abbiegespuren (Radius und Geschwindigkeit).
  • Berechnen der bestmöglichen dreiteiligen Eckausrundung ausgehend von der inneren Reifenspur des Fahrzeugs.
  • Definieren der Tangentialfahrbahnkante der Umrandung einer Dreiecksinsel ausgehend von der äußeren Reifenspur des Fahrzeugs.
  • Möglichkeit der kombinierten Anzeige der inneren und äußeren Reifenspur.
Features für die Geländemodellierung
  • Erstellen von 3D-Geländeprofilen von Kreuzungen mit Vertikalprofilen für jede Achse.
  • Zeichnen grundlegender Höhenlinien ausgehend vom Höhenlinienabstand zur Beurteilung der Entwässerungsverhältnisse.
  • Anzeigen einer grafischen Darstellung des Vertikalprofils der Kreuzung mit anpassbaren Bereichen.
  • Hinzufügen, Bearbeiten und Verschieben von vertikalen Landmarken (VPIs) an bestimmte Richt- bzw. Höhenpunkte.
  • Bearbeiten der Querneigung zwischen einer feststehenden und einer versetzten Achse.
  • Hinzufügen von Gefällen an Richtpunkten in einem Querneigungsbereich und von Querneigungsbereichen in Eckausrundungsbereichen.
  • Überprüfen der max. Querneigung und min. Achsneigung im Entwurf.
Kapazitätsbewertung von Kreuzungen
  • Importieren von HCS-Daten (Highway Capacity Software) für Kreuzungen mit bzw. ohne Lichtsignalanlagen zum Initialisieren von geometrischen Entwürfen und Verkehrsströmen.
  • Aktualisieren von Kreuzungen anhand von Kapazitätsdaten für Kreuzungen mit bzw. ohne Lichtsignalanlagen durch Einstellen der Parameter Anzahl der Zu-/Ausfahrten, Stauraumlänge, Übergänge (Entfernung und Breite von Fußgängerquerungen), Breite von Einfahrspuren und Spuranpassung (Rechtsabbiegespur mit Lichtsignalanlage).
  • Überarbeiten / Aktualisieren der Kapazitätsdaten ausgehend vom NEXUS Kreuzungsentwurf in der Zeichnung und Festlegen als neue Bezugswerte.
Analyse der Sichtweiten
  • Ein-/Ausblenden der Anzeige von Sichtlinien im ausgewählten Kreuzungsentwurf.
  • Einfügen einer neuen Sichtlinienbewertung mit der Möglichkeit, die Standard-Entwurfskriterien zu überschreiben.
  • Erstellen von Sichtdreiecken für das Links-/Rechtabbiegen mit Haltesichtweiten gemäß dem Benutzer bzw. AASHTO 2004.
  • Überprüfen von Sichtlinien an gegenüberliegenden Linksabbiegespuren von Hauptstraßen zur Gewährleistung angemessener Sichtweiten.
  • Verwenden von Konstruktionswerten für: Erkennung-Bremszeit, Verlangsamung, Beschleunigung durch Schwerkraft, Anfahrgeschwindigkeit.
  • Bewerten von Konfliktpunkten wie Fußgänger, die die Straße überqueren möchten, zum Bestimmen der Haltesichtweiten.
Analyse von Konfliktpunkten
  • Bestimmen der Anzahl der Konfliktpunkte mit Fahrwegen, sprich Kreuzungs-, Einfädelungs-/Ausfädelungs- und Verflechtungsstellen.
  • Vermessen der Konfliktpunkte von Wegschemata (Links-/Rechtsabbiege-, Geradeausspur) und Recht-/Linksabbiegeradien.
  • Auswählen der Fahrwege, die bei der Konfliktpunktanalyse berücksichtigt werden müssen.
  • Zeichnen von Konfliktpunkten, Markierungen von Übergängen, Verflechtungsstellen, Einfädelungs-/Ausfädelungsstellen und Punkte insgesamt.
  • Anzeigen eines Konfliktpunktdiagramms mit farbcodierten Punkten.
Dynamische Bearbeitungsfunktionen
  • Hinzufügen und Entfernen von Streckenabschnitten der Kreuzung anhand von Linien und Bögen.
  • Ersetzen, Drehen und Verschieben von Geometrien/Achsen im ausgewählten Streckenabschnitt.
  • Bearbeiten der Spurenkonfiguration durch Hinzufügen bzw. Löschen von Spuren (bis zu 10 Spuren pro Streckenabschnitt), Spurrichtungen und Mittelstreifen.
  • Möglichkeit zum Regulieren der Elemente für die Straßenverbreiterung, darunter: Länge der funktionellen Fläche und Offset am Streckenende, Einfahrtsneigung und Neigungsbeginn, Ausfahrtneigung und Neigungsbeginn.
  • Regulieren von Einstellungen wie Spurbreite und -neigung sowie Neigungslänge.
Berichtsfunktionen
  • Kurzbericht über die Kreuzung: Erstellen und Anzeigen eines Kurzberichts mit allen Daten des Kreuzungsentwurfs.
  • Kapazitätsdatenbericht: Erstellen einer Vergleichstabelle durch Nebeneinanderstellung der Kapazitätsdaten und des Kurzberichts über die Kreuzung.
Kompatibilität mit der CAD-Plattform

Plattformanforderungen:

  • AutoTURN 6.1 (oder höher) oder AutoTURN InSite (separat erhältlich) mit Installation auf derselben Workstation
  • AutoCAD® 2007 bis 2011 (ausgenommen AutoCAD LT)
  • AutoCAD® Civil 3D® 2008 bis 2011
  • MicroStation® V8 XM, V8i, Geopak, Inroads

Systemanforderungen:

  • Vollständige Unterstützung von 64-bit Betriebssystemen
  • Workstation: Windows® XP, Vista, Windows® 7
  • Netzwerk: Windows® Server 2000, 2003, 2008

Verfügbare Sprachen:

  • Englisch